Für Lebensmittelkontrolleure

Lebensmittelrückverfolgung

Heute, das kennen Sie schon

Alle relevanten Daten zur Lebensmittelrückverfolgung werden in den Produktionsbetrieben gemäß den gesetzlichen Vorgaben erfasst .
Teilweise geschieht dies mit aufwendigen Programmen und Produktionsstrukturen. Dokumentiert werden insbesondere die Zusammensetzung der Lebensmittel sowie die Hersteller/Lieferanten der Zusatzstoffe und Halbfertigprodukte.

Das Problem:

Nur in den seltensten Fällen verlassen diese Informationen den Produktionsbetrieb.

Der Grund:

Es existierte bisher keine Plattform zur gesicherten Veröffentlichung dieser Informationen. Und bisher gibt es keine Möglichkeit, diese Informationen so zu vernetzen, dass die Daten der Lebensmittelhersteller auch im Sinne der Unternehmen ausreichend geschützt sind.  

FoodConTrack

ist neu und eine erhebliche Arbeitserleichterung

Erst durch eine zentrale Erfassung aller kontrollrelevanten Daten wird eine flächendeckende und engmaschige Vernetzung der Lebensmittelhersteller möglich.

Und nur mit dieser Vernetzung kann ein Kontrolleur genau dort, wo das Lebensmittel sich befindet (vor Ort), innerhalb kürzester Zeit (sofort) erfahren,

  • wo ein Lebensmittel herkommt,
  • wie es sich zusammensetzt,
  • woher die Zutaten kommen und
  • wie diese sich wiederum zusammensetzen

… und das zurück bis zum letzten Samenkorn!

Er erfährt natürlich auch, wohin das Lebensmittel noch geliefert und wie es verteilt wurde.

Der Zeitaufwand für mühselige Recherchen wird dramatisch reduziert.

Die Plattform FoodConTrack vernetzt die durch die Hersteller bereit gestellten und geprüften Daten und stellt diese in einem geschützten Bereich für die Kontrolleure bereit.

Beispiel: 

Verunreinigtes Olivenöl kontaminiert eine ganze Produktionskette. 

Unangemeldete Kontrolle bei einem Olivenölhersteller.

Die Untersuchungen ergeben eine starke Verunreinigung einer Charge mit Pestiziden. Der Verunreinigungsgrad ist so hoch, dass die komplette Charge nicht verwendet werden kann.

Zwei Problemstellungen ergeben sich:

  1. Wo kommen die Oliven für diese Pressung her,
    um welche Oliven handelt es sich
    und welche der verwendeten waren tatsächlich verunreinigt und haben die gesamte Charge unbrauchbar gemacht?

Der Hersteller kann alle dafür relevanten Informationen sofort zur Verfügung stellen. Die Laboruntersuchungen aus den hinterlegten Proben ergeben, welche Oliven aus welchem landwirtschaftlichen Betrieb verunreinigt waren. Entsprechende Maßnahmen konnten ergriffen werden.

  1. Wo ist das verunreinigte Öl hingegangen?

 

Mit FoodConTrack geht es jetzt sehr schnell

Das Öl wurde für die Weiterverarbeitung hergestellt, eine entsprechende Chargennummer wurde angelegt und in FoodConTrack registriert. Das verunreinigte Öl wurde an einen Großhändler geliefert. Dieser lieferte es an eine Vielzahl von Verarbeitern oder Weiterverkäufern.

Wichtig: 

Der Olivenölhersteller kennt lediglich die „1. Stufe“ der Abnehmer, also den Großhändler. Der Großhändler wiederum kennt nur seine direkten Abnehmer. Er weiß nicht, ob diese das Öl verarbeitet oder verkauft haben.

Bisher musste der Lebensmittelkontrolleur nun Stufe für Stufe abarbeiten (lassen) oder eine aufwendige Rückrufaktion in den Medien starten, um das verunreinigte Öl aus dem Markt zu nehmen.

Noch wichtiger:

Mit FoodConTrack weiß der Kontrolleur über die Chargennummer sofort, wo sich auch noch der letzte Tropfen des Öls befindet. Diese Chargennummer wurde von Abnehmer zu Abnehmer weitergeführt und dokumentiert so lückenlos den Verbleib des Öls.

Ergebnis:

Durch die immense Zeiteinsparung können größere Schäden abgewendet werden. Nicht zuletzt werden die Verbraucher (wir alle) sehr viel effektiver geschützt.